Hier ist bald Kommunalwahl und natürlich scheint die Verkehrspolitik ein wichtiges Thema zu sein, das die Parteien bewegt.
Die CDU regiert gerade und hat vor einigen Jahren ein autofreundliches Radverkehrskonzept erstellen lassen. Dieses Konzept will sie zeitgemäß anpassen und dort umsetzen, wo es sinnvoll ist, "für mehr Sicherheit und Komfort für Radfahrende ohne Beeinträchtigung des Straßenverkehrs". [sic!]
Die FDP hat vergessen, dass wir in der Stadt keine "Grünachsen" haben, aber setzt beim Radverkehr "auf sichere Verbindungen abseits der Straße entlang attraktiver Grünachsen".
Die Grünen wollen das autofreundliche Radverkehrskonzept der CDU umsetzen.
Die SPD will ebenfalls das autofreundliche Radverkehrskonzept weiter umsetzen. Außerdem will sie Fahrradaufzüge am Bahnhof und Radwege in die Nachbargemeinden.
Die Linken übertragen die Parkdrucklogik aufs Fahrrad und fordern mehr Ladestationen für "E-Bikes".
Und die Bürgerliste übernimmt den Job der Grünen und nennt ganz konkrete Maßnahmen für den Bau neuer Radwege in allen Stadtteilen sowie zu den Nachbarkommunen und fordert dafür neue Verkehrskonzepte, insbesondere um das städtische Verkehrskonzept mit den Nachbargemeinden abzustimmen.
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