Es gab eine Zeit, in der ich Feminismus eher für überflüssig hielt. Waren Feministinnen nicht einfach nur aufgebrachte Weiber, die unnötig wütend waren?
Aber das ist lange her. Je älter ich wurde, desto wichtiger wurde mir das Thema.
Es häuften sich die Dinge, die einfach nicht in Ordnung waren.
Sei es vor einer versammelten Männerrunde einen sexistischen Witz an den Kopf geworfen zu kriegen und KEINER sagt was.
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Seien es die ewigen „Argumente“ von wegen „Du bist hysterisch“, „Du bist halt hässlich“ oder gleich „Du bist untervögelt, deshalb regst du dich hier auf!“ wenn ich im Internet eine politische Meinung vertreten habe.
Die Menschen, die einem im beruflichen Umfeld nicht zuhören, aber männliche Kollegen dafür feiern, wenn sie deine Ideen wortgleich wiedergeben.
Wenn dir gesagt wird, dass du unbedingt einen Freund brauchst, weil du dann nicht mehr „SO“ (aufmüpfig, meinungsstark, etc) wärst.
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