Discussion
Loading...

#Tag

Log in
  • About
  • Code of conduct
  • Privacy
  • Users
  • Instances
  • About Bonfire
sueden.social boosted
Michael Blume
Michael Blume
@BlumeEvolution@sueden.social  ·  activity timestamp 12 hours ago

@realbloginista

Ja, die Abgründe von #Rechtsmimesis & #Rechtsdualismus sprengen jedes rationale #Menschenbild.

So errichteten die deutschen, oft formal gebildeten Nazis in #Grafeneck die erste #Gaskammer zum Mord an Tausenden Opfern der sog. #Euthanasie. Darunter auch traumatisierte „Kameraden“ des ersten #Weltkrieg …

Deswegen warne ich auch laut davor, die #Menschenwürde aufzugeben. Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.

@Teh_Doc_Inan https://verschwoerungsfragen.podigee.io/65-neue-episode

Verschwörungsfragen

Ep. 65 | Zu Besuch in der Gedenkstätte Grafeneck - Im Gespräch mit Thomas Stöckle und Gohdar Alkaidy

Vor 85 Jahren begann die sogenannten „T4-Aktion“ der Nationalsozialisten, die systematische Ermordung geistig behinderter und psychisch erkrankter Menschen. Von Januar bis Dezember 1940 wurden über 10.000 Menschen in Grafeneck ermordet. Die Opfer kamen aus Kliniken und Heimen der heutigen Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Rheinlad-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die Gedenkstätte Grafeneck ist die zentrale Erinnerungsstätte für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen in Südwestdeutschland. Wie jede Erinnerungsstätte muss man sich auch in Grafeneck mit der Frage nach der „Zukunft der Erinnerung“ auseinandersetzen. Dr. Michael Blume spricht in Folge 65 des Podcasts „Verschwörungsfragen“ hierzu mit Thomas Stöckle, dem Leiter der Gedenkstätte. Weiterer Gast ist Gohdar Alkaidy von der „Stelle für Jesidische Angelegenheiten“. Die Religionsgemeinschaft der Jesiden wurde 2014 Opfer eines brutalen Genozids des sog. Islamischen Staates im Irak. Baden-Württemberg hatte 2015 insgesamt eintausend Überlebende dieses Völkermordes aufgenommen. Auch hier stellt sich die Frage nach der Rolle und den Formen von Erinnerung. Gohdar Alkaidy startete 2022 eine erfolgreiche Petition zur Anerkennung des Völkermordes an den Jesiden durch den Deutschen Bundestag. Seit der Anerkennung ist es allerdings in der Bundespolitik wieder stiller geworden, wenn es um die Umsetzung des Bundestagsbeschlusses geht. Unter anderem sieht der Beschluss vor, ein Dokumentationszentrum und einen Erinnerungsort in Deutschland zu fördern. Hinweis: Diese Podcastfolge wurde in der Bibliothek der Gedenkstätte Grafeneck aufgenommen, die Aufnahme kann daher von der Tonqualität anderer Folgen abweichen.
https://sueden.social/tags/Menschenw%C3%BCrde
  • Copy link
  • Flag this post
  • Block
Massimiliano Siddi
Massimiliano Siddi
@realbloginista@social.cologne  ·  activity timestamp 12 hours ago

@BlumeEvolution Das ist auch wieder wahr, dass keine Menschengruppe gegen Rechtsmimesis immun ist. Es ist eben nur scheinbar widersprüchlich, dass „Hoss“ die #NoAfD unterstützt. Es erstaunt mich nur jedes Mal, dass so viele Menschen so offensichtlich gegen ihren Selbsterhaltungstrieb handeln. @Teh_Doc_Inan

Michael Blume
Michael Blume
@BlumeEvolution@sueden.social replied  ·  activity timestamp 12 hours ago

@realbloginista

Ja, die Abgründe von #Rechtsmimesis & #Rechtsdualismus sprengen jedes rationale #Menschenbild.

So errichteten die deutschen, oft formal gebildeten Nazis in #Grafeneck die erste #Gaskammer zum Mord an Tausenden Opfern der sog. #Euthanasie. Darunter auch traumatisierte „Kameraden“ des ersten #Weltkrieg …

Deswegen warne ich auch laut davor, die #Menschenwürde aufzugeben. Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.

@Teh_Doc_Inan https://verschwoerungsfragen.podigee.io/65-neue-episode

Verschwörungsfragen

Ep. 65 | Zu Besuch in der Gedenkstätte Grafeneck - Im Gespräch mit Thomas Stöckle und Gohdar Alkaidy

Vor 85 Jahren begann die sogenannten „T4-Aktion“ der Nationalsozialisten, die systematische Ermordung geistig behinderter und psychisch erkrankter Menschen. Von Januar bis Dezember 1940 wurden über 10.000 Menschen in Grafeneck ermordet. Die Opfer kamen aus Kliniken und Heimen der heutigen Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Rheinlad-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die Gedenkstätte Grafeneck ist die zentrale Erinnerungsstätte für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen in Südwestdeutschland. Wie jede Erinnerungsstätte muss man sich auch in Grafeneck mit der Frage nach der „Zukunft der Erinnerung“ auseinandersetzen. Dr. Michael Blume spricht in Folge 65 des Podcasts „Verschwörungsfragen“ hierzu mit Thomas Stöckle, dem Leiter der Gedenkstätte. Weiterer Gast ist Gohdar Alkaidy von der „Stelle für Jesidische Angelegenheiten“. Die Religionsgemeinschaft der Jesiden wurde 2014 Opfer eines brutalen Genozids des sog. Islamischen Staates im Irak. Baden-Württemberg hatte 2015 insgesamt eintausend Überlebende dieses Völkermordes aufgenommen. Auch hier stellt sich die Frage nach der Rolle und den Formen von Erinnerung. Gohdar Alkaidy startete 2022 eine erfolgreiche Petition zur Anerkennung des Völkermordes an den Jesiden durch den Deutschen Bundestag. Seit der Anerkennung ist es allerdings in der Bundespolitik wieder stiller geworden, wenn es um die Umsetzung des Bundestagsbeschlusses geht. Unter anderem sieht der Beschluss vor, ein Dokumentationszentrum und einen Erinnerungsort in Deutschland zu fördern. Hinweis: Diese Podcastfolge wurde in der Bibliothek der Gedenkstätte Grafeneck aufgenommen, die Aufnahme kann daher von der Tonqualität anderer Folgen abweichen.
https://sueden.social/tags/Menschenw%C3%BCrde
  • Copy link
  • Flag this comment
  • Block

Kakapo Social

Kakapo Social: About · Code of conduct · Privacy · Users · Instances
Bonfire social · 1.0.1-beta.22 no JS en
Automatic federation enabled
Log in
  • Explore
  • About
  • Members
  • Code of Conduct