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4/ Klaus Hillenbrand schreibt: „50 Jahre später sind sich nicht nur versprengte #DDR-Nostalgiker, sondern größere Teile der linken Bewegung in Deutschland darin einig, dass der #Zionismus zu den Grundübeln zählt.“
Ich weiß nicht, was und wen er hier meint. Ich hatte ihm aber den Blog-Post unter 3/ geschickt und auch den Blog-Post zum Thema Ossi und Holocaust, weil er in einem früheren Beitrag behauptet hatte, der Osten sei antisemitisch gewesen.
Ich verstehe nicht, warum Westler diese ganze Evidenz irgendwie ignorieren. Was kann man noch tun?
Die DDR fand Israel ab dem Moment schlecht, ab dem klar war, dass Israel zum anderen Block gehören würde. Sie war gegen die israelische Regierung (siehe Post bei 3) und gegen die völkerrechtswidrigen Annektionen, aber nicht gegen Juden per se.
Wenn Hillenbrand mich mit DDR-Nostalgiker meint, hat er mich verletzt und gekränkt.
Ich weiß nicht, warum Ihr mir folgt. Bilder, Klima, blöde Sprüche und launische Kommentare zu Zeug, das ich gelesen habe, Sprachwissenschaft? Ich hoffe, dass Ihr aber alle merkt, dass ich kein DDR-Nostalgiker bin.
Ich hänge den #Holocaust-Blog an. Ich weiß wirklich nicht, was man noch tun kann. Die Urteile scheinen gefällt zu sein. Nicht revidierbar. Wenn ein #Ossi und ein #Wessi in dieselbe Ausstellung im Jüdischen Museum gehen, sehen sie völlig verschiedene Dinge. #ConfirmationBias
Was schlimm ist: Jegliches Nachdenken kann man sich als Westler sparen, indem man eins von zwei Schlagwörtern verwendet: #JammerOssi und #DDRNostalgiker bzw. #Ostalgie.
Die Ostalgie kommt ja auch in dem anderen Thread über den Podcast mit #AnneRabe vor.
Mit dem Jammer-Ossi tut man Kummer einfach ab und mit dem Nostalgie-Vorwurf stellt man das Gegenüber in die Ecke der Menschen mit verschobener Erinnerung.
Jammer-Ossi bin ich nun gar nicht und ich denke, dass die Erinnerung auch genug von den Scheußlichkeiten der DDR-Zeit hervorkramt.
https://so-isser-der-ossi.de/2019/09/01/der-ossi-und-der-holocaust/