"future quiet" von Moby ist fertig und erscheint am 20. Februar. Ich durfte das Album schon hören und heute teile ich meine Gedanken dazu mit euch. 🎹
Moby ist für mich keine neutrale Größe. Sein #Tierrechtsaktivismus, seine Musik, sein #Veganismus und seine unvergleichliche, radikale Art, diese Welten miteinander zu verbinden, begleiten mich seit den 1990er Jahren.
"future quiet" ist ein Album, das einem langsam und stetig die Schultern herunterdrückt. Bis man plötzlich feststellt, wie angespannt man die ganze Zeit war. Es lässt einen atmen und entspannen. 14 Tracks voller verzauberter Pianoklänge, Soundscapes und sorgsam ausgewählter Features von Künstler*innen wie Jacob Lusk, Elise Serenelle, India Carney und serpentwithfeet warten auf euch.
Eines meiner absoluten Highlights auf der Platte ist das Stück "Mono No Aware", das Moby nach dem japanischen Ästhetikkonzept der Unbeständigkeit benannte. So schön wie Kirschblüten, die kurz nachdem sie vom Baum geschwebt sind und den Boden berührt haben, auch schon wieder verschwunden sind. 🌸
Mit diesem Album beweist Moby, dass Stille nicht Kapitulation bedeutet. Sie ist eine Form des Widerstands.
Meine komplette Preview findet ihr jetzt auf Sounds Vegan.
Falls ihr Moby live sehen wollt: Das klappt dieses Jahr unter anderem in Bonn und Dresden.