Ich hatte bereits bei Bluesky über die krassen Auswirkungen der #Klimakatastrophe in den Wäldern der #Oberlausitz geschrieben, aber das Sterben der Fichtenwälder im #Harz zu sehen, ist richtig erschütternd. So weit das Auge reicht... Hab so oft an die Worte von Sebastian #Seiffert gedacht. Worauf warten wir? #Energiewende #Verkehrswende #Erneuerbare
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@topf_sigrid wobei man hierbei nicht unerwähnt lassen sollte, dass reine Fichtenwälder hier schlicht nicht heimisch sind. Dass sie die letzten Jahrzehnte halbwegs gut funktionierten, ist eigentlich die Ausnahme. Ihr Absterben ist die Art der Natur, sich selber zu heilen.
Aber es in der Tat ein grausamer Anblick, der uns Menschen zeigt, wie klein wir sind und wie wenig Mittel wir haben, unseren Willen GEGEN die Natur durchzusetzen.
Wir sollten drauf hören.
@michaelgiesler Ja, Monokultur ist Mist, aber der Harz sieht echt apokalyptisch aus.
@topf_sigrid @michaelgiesler Ich hab irgendwo mal gelesen, dass dies jetzt sozusagen eine Art Bereinigung sein kann. Die alten Fichten sterben und robuster andere Bäume und Sträucher kommen endlich nach. Aber ja, sieht schlimm aus und sowas braucht viel Zeit.
@masteremit
Genau. Ich finde diese Zusammenhänge ein und für sich sehr interessant, weil es in den Medien und Schlagzeilen meist sehr verfälscht dargestellt wird. So ist der Borkenkäfer beispielsweise eben auch ein Nützling und kein Schädling, weil er nur schwache und kranke Bäume befällt. Weil unsere "Holzplantagen" aber meist nun nur aus solch anfälligen Pflanzen bestehen, führt es halt schnell zum großflächigen Absterben.
@topf_sigrid
@michaelgiesler @topf_sigrid sehr guter Punkt bzgl. Borkenkäfer. Das hatte mich vor Jahren auch zum Umdenken bewogen. In meiner Kindheit war er nur Schädling. Jetzt seh ich das auch anders. Die Natur ist eben komplex und wenn mensch sie in Ruhe lässt, reguliert sie sich auch von alleine. Tod und Vergänglichkeit gehört dazu.