Seit gut einem Jahr mache ich den Großteil meiner Arbeit mit einem M4 iPad Pro und ich liebe dieses Gerät wirklich, wirklich sehr — auch für meine private Nutzung. Ich dachte aber anfangs, für meine leichten, meistens Web-related Programmieraufgaben, käme ich mit iPadOS zurecht. Das stimmt aber nicht. Es ist furchtbar, und ich greife dafür nach wie vor auf mein Macbook zurück. (1/8)
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Das 4:3 Seitenverhältnis finde ich perfekt um im Sitzen auf dem Schoß damit zu arbeiten, aber nicht am Schreibtisch und nicht für irgendwelche technischen Aufgaben, sondern nur fürs Webbrowsen und Text- bzw. Dokumentarbeit.
Der Neigungswinkel des extrem teuren Magic Keyboard ist manchmal suboptimal. Immer etwas zu viel oder zu wenig für mich. (2/8)
Der ebenfalls extrem teure Apple Pencil ist inzwischen nur noch ein Stimming Toy für mich. Während meinem Informatikstudium 2021 fand ich ihn nützlich als Werkzeug, jetzt in Soziologie gar nicht mehr.
Es ist schnell. Ich brauch diese Geschwindigkeit nicht. Ich würde die lieber etwas drosseln, um mehr Akkulaufzeit zu haben, die ist nämlich leider nicht so gut, wie ich mir das erhofft hab. (3/8)
Ich liebe iPadOS für alles mögliche. Es ist so schön einfach und steht den meisten Aufgaben einfach nicht im Weg. Außer alles, wo mehrere Dateien gleichzeitig eine Rolle spielen. Die Dateien-App ist furchtbar und im Vergleich zum Mac-Finder eine Beleidigung.
Der Ökosystem- und Apple-Zwang nervt mich. Ich kann zwar alles irgendwie machen, aber manchmal finde ich spannende Ideen die ich gern ausprobieren würde, und dann geht das nicht so leicht. (4/8)
Mit SSH Keys und git zu arbeiten ist eine Zumutung. Dass Dinge einfach problemlos im Hintergrund weiterlaufen ist selten, wäre aber wirklich praktisch. Genau wie alternative Browser-Engines. Oder wenigstens Safari wie es auch in macOS existiert. (5/8)