"Dass Erwerbslose selbst kaum protestieren können, ist kein Zufall. Wer um Miete, Lebensmittel und Bescheide kämpft, organisiert keine bundesweiten Demonstrationen. Genau deshalb wären Gewerkschaften und große Verbände gefragt. Doch sie halten Abstand. Zu groß scheint die Sorge, die eigene Klientel zu verprellen. Denn noch immer gilt: Erwerbslosigkeit betrifft die anderen."