2/ Fünfte Klasse. Da ist man 11, oder? Da braucht man wirklich kein Handy.
Von #SocialMedia ganz zu schweigen.
https://www.tagesschau.de/tagesschau_20_uhr/video-1556690.html
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2/ Fünfte Klasse. Da ist man 11, oder? Da braucht man wirklich kein Handy.
Von #SocialMedia ganz zu schweigen.
https://www.tagesschau.de/tagesschau_20_uhr/video-1556690.html
2/ Fünfte Klasse. Da ist man 11, oder? Da braucht man wirklich kein Handy.
Von #SocialMedia ganz zu schweigen.
https://www.tagesschau.de/tagesschau_20_uhr/video-1556690.html
3/ So, jetzt habe ich auch noch eine Lösung für das einzige überzeugende Problem am #SocialMediaVerbot für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren.
Es wird immer wieder auf Randgruppen hingewiesen. Darauf, dass Kinder denken, sie seien allein und alle anderen seien anders.
Da gibt es zum einen Diskussionsforen, wie es sie auch heute noch gibt. So was wie gute-frage.de. Und dann gibt es ja auch Newsgroups. Das ist im Prinzip so etwas wie eine Email-Liste.
https://de.wikipedia.org/wiki/Newsgroup
Der Unterschied zu #SocialMedia ist, dass das themenfokussiert ist.
Ich hab kein Respekt vor Wissenschaftlern, die ihre eigene Meinung höher Stellen, als die Meinung von allen Experten, die
tatsächlich mit dem Thema beschäftigen...
@vuuc Ich auch nicht.
Ich weiß einiges zu dem Thema und lese, was ich bekommen kann. Da ich mich hauptberuflich mit Wörtern beschäftige, kenne ich mich nicht so aus, wie die Expert*innen.
Vielen Dank für den Hinweis. Ohne Social Media hätte ich das nicht gelesen. =:-)
Danke für den Literaturhinweis. Ich habe folgendes unter den Statements gefunden. Das entspricht meinen Vorstellungen, die sich aber auch noch ändern können bzw. gerade dabei sind, es zu tun.
BfDI: „keinesfalls“ undifferenzierte Altersgrenzen
Dezember 2025: Stellungnahme für den Thüringer Landtag
Wer ist das? Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) berät unter anderem die Bundesregierung bei Datenschutzgesetzgebung.
Was ist die Position? „Keinesfalls sollte undifferenziert für jedes soziale Medium in Gänze eine bestimmte Altersgrenze festgelegt werden“, schreibt Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider in einer Stellungnahme für den Thüringer Landtag. Kinder und Jugendliche hätten ein Recht auf soziale Teilhabe. Altersbeschränkungen müssten allenfalls risikobasiert sein. Aussehen könne das so: „Die Grundversion des Dienstes ist kinderfreundlich und für alle zugänglich. Erst wenn jemand eine Funktion anschalten oder einen Bereich besuchen möchte, der mit einem hohen Risiko verbunden ist, wird die Altersprüfung eingesetzt.“
Berliner Psychotherapeut*innen: mehrstufiger Schutz
Januar 2026: „Psychotherapeutenkammer warnt (…) und fordert wirksamen Schutz“
Wer ist das? Die Psychotherapeutenkammer Berlin vertritt die Interessen approbierter Psychotherapeut*innen in der deutschen Hauptstadt.
Was ist die Position? Die Therapeut*innen warnen vor Schäden für die psychische Gesundheit durch „Überkonsum von Plattformen wie Instagram, TikTok und YouTube“, auch wenn bisherige Studien keine Kausalitäten zeigen. Deshalb fordern sie ein Mindestalter und Kontrollen. „Datenschutzkonforme technische Verfahren müssen sicherstellen, dass Kinder unter einem festgesetzten Mindestalter nicht einfach Accounts erstellen“. Die Therapeut*innen fordern aber auch „sichere Voreinstellungen und Schutzmechanismen gegen exzessive Nutzung“.
BAJ: Zugang sicher gestalten
Januar 2026: „Prävention schafft Schutz – pauschale Verbote nicht!“
Wer ist das? Die im Jahr 1951 gegründete Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz setzt sich „für ein gutes und gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen“ ein.
Was ist die Position? Die BAJ ist gegen ein pauschales Nutzungsverbot von Social Media vor dem 16. Lebensjahr. Die zentrale Frage sei nicht, ob Minderjährige Zugang zu sozialen Netzwerken haben dürfen, sondern wie dieser Zugang gestaltet wird. Es gehe darum, dass Kinder und Jugendliche geschützt werden und sich entwickeln können. Wichtig sei es, Eltern zu unterstützen und bestehende Regeln durchzusetzen.
Leopoldina: 13 Jahre als „verbindliches Mindestalter“
August 2025: „Soziale Medien und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“
Wer ist das? Die Leopoldina ist eine vom Bund und dem Land Sachsen-Anhalt finanzierte Gelehrtengesellschaft, die Politik und Öffentlichkeit beraten will.
Was ist die Position? „Strategien, die vorrangig auf Altersbeschränkungen setzen, greifen zu kurz“, schreiben die Forschenden. Dennoch empfehlen sie 13 Jahre als verbindliches Mindestalter für Social-Media-Accounts, pochen jedoch auf weitere Maßnahmen je nach Alter. Zudem kritisieren die Forschenden das „Prinzip der Aufmerksamkeitsökonomie“, also das Geschäftsmodell vieler populärer Plattformen. Das fördere „technologische Strategien zur Maximierung der Nutzerbindung“ und schaffe „gezielt suchtfördernde Strukturen“.
ÖAW: „Gefahr, dass das Ziel nicht erreicht wird“
Februar 2026: „Alterssperren auf Social-Media: Technische Grenzen und Möglichkeiten“
Wer ist das? Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist eine 1847 gegründete Gelehrtengesellschaft aus Wien.
Was ist die Position? Das Institut für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW hat untersucht, wie sich ein Social-Media-Verbot durchsetzen ließe. Demnach könne Altersfeststellung im Internet „grundsätzlich Sinn machen“, es brauche aber eine breite gesellschaftliche Debatte. Weiter warnt die Studie vor der Gefahr, „dass trotz weitreichender Einschnitte für alle Internetnutzer:innen das Ziel, nämlich das eines besseren Schutzes von Minderjährigen, nicht erreicht wird“.
Vielleicht sollten wir noch mal über Respekt reden. =:-)
Wir sind jedenfalls in der breiteren gesellschaftlichen Debatte.
Technische Umsetzung ist immer noch das größte Problem, unabhängig davon, dass dein Vergleich mit Drogen Schwachsinn ist...
https://www.techdirt.com/2025/12/24/10-not-so-hidden-dangers-of-age-verification/
https://www.techdirt.com/2023/12/18/yet-another-massive-study-says-theres-no-evidence-that-social-media-is-inherently-harmful-to-teens/
@stefanmuelller
@stefanmuelller ich bin in den ambulanten Hilfen zur Erziehung und weißt du, was meist das viel größere Problem ist, als 11, 12 oder 13 Jahre alte Kindern an der Schwelle zur Jugend?
Die Eltern. Ich treffe so oft auf Eltern, die keinerlei Ahnung davon haben, wie sie ihre Geräte richtig sichern, was im Internet passiert, wo sich ihre Kinder aufhalten, was sie anschauen etc.
Und das ist das viel größere Problem. Der erste Schritt ist da immer, bei den Eltern anzusetzen
Verbote lösen keine Probleme
@stefanmuelller Das SPD-Positionspapier lässt ja völlig offen, welche "Plattformen" überhaupt betroffen sein sollen. Das könnte jedes Forum und jedes Blog mit Kommentarmöglichkeit treffen. Und natürlich auch jede Mastodon-Instanz.
@stefanmuelller Und absolut nicht geeignet ist, um eine Community aufzubauen und den Rückhalt den man braucht. Wenn ich damals die Frage "bin ich trans*" hätte formulieren können, wäre ich schon zig Schritte weiter.
Aber ich merke schon, alter weißer Mann hat das Problem nicht, will es auch nicht verstehen, und verharrt deshalb lieber auf der eigenen Position als damit ernsthaft zu interagieren. Anstatt den Menschen zuzuhören wird lieber ihr Problem wegerklärt aus dem bequemen Armstuhl heraus (ala "So, jetzt habe ich auch DAS Problem von euch nervigen Kackbratzen gelöst, komplett zerstört!").
Und ach, was war mit dem anderen überzeugenden Problem der *technischen Umsetzbarkeit*? Sonst können wir auch auf Fusionsreaktoren für die Klimakrise setzen. Cherry-Picking von Argumenten vom Feinsten.
@ljrk Is n bisschen unfair. Findste nich? Vor allem ist es kein Argument. Es ist ad hominem.
https://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_hominem
Du greifst mich als Person an, indem Du mich in eine Kategorie einordnest und mir alles Mögliche absprichst. Das ist letztendlich das, was Du selbst nicht möchtest.
Ja, ich bin selbst nicht trans, aber ich kenne viele liebe Menschen, die trans sind und an dessen Wohlergehen mir auch liegt.
Dann ist es eben so, dass ich dafür keine Lösung habe. Das bedeutet dennoch nicht, dass man eine große Mehrheit vor wirklich ernstzunehmenden Gefahren wegen einer kleinen Minderheit nicht schützen sollte.
Geh mal ins Krankenhaus und guck Dir Patent*innen mit Essstörungen an. Viele von ihnen sind fast tot, wenn sie dort ankommen.
@stefanmuelller Nö, finde ich nicht. Weil du vorher:
1. Nicht die Argumente der Betroffenen ernst genommen hast, und
2. Andere Argumente pauschal als "nicht überzeugend" verworfen hast.
Und damit i.Ü. den Menschen, die diese Argumente gebracht haben auch letztlich mangelnde Kompetenz unterstellt. Das war unglaublich überheblich und ich finde es nicht schlimm, das auch auszuschreiben. Ich finde es wichtig als Betroffene solches Verhalten zu benennen. Und ja, *das* war kein Argument, aber damit, das du so tut als wäre es das gewesen, baust du dir den nächsten Strohmann.
Mag sein, dass dir unser Leben am Herzen liegt, aber nicht hinreichend, um uns zuzuhören. Übrigens bin ich selbst von Essstörungen betroffen und eine der wichtigsten Personen in meinem Leben war auch dem Tod deshalb sehr nahe. Übrigens ohne Social Media sondern wegen familiären Missbrauchs der das erst induziert hat. Und mangelnden Kommunikationskanälen.
Aber ja, bitte, erklär' uns gerne weiter unsere Probleme mit erschreckenden Beispielen, ohne die Zusammenhänge begreifen zu wollen. Vielleicht sollten wir Mädchen auch wieder dazu raten keinen kurzen Rock zu tragen, weil auch das ist gefährlich. Und who cares über Mindheitenschutz.
Statt dessen aktionistisch *technisch nicht umsetzbare* Forderungen bringen. Klasse.
@stefanmuelller in dem beitrag ist von 'minderjährigen' die rede. srsly? minderjährig ist man bis 18.