RE: https://mastodon.de/@ErikUden/116109177508469331
Die Grünen sind rechts.
Ich hab die mal gewählt 💀
Mir wird auch schlecht
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RE: https://mastodon.de/@ErikUden/116109177508469331
Die Grünen sind rechts.
Ich hab die mal gewählt 💀
Mir wird auch schlecht
@karl Ist egal. Die Grünen von heute sind nicht mehr die von vor ein paar Jahren. Seit der linke Parteiflügel mit den Jungen Grünen ausgetreten ist, sind die ja beidpielseise nochmal ein ganzes Stück nach rechts gerückt.
+ Man ändert auch die eigenen politischen Ansichten, wiez. B. dass man irgendwann realisiert, dass es völlig quatschig ist, irgendeine Partei zu wählen, die Schmiergeld von Großkonzernen und Überreichen annimmt.
@Sui Ja da kam einiges zusammen, auch war Wagenknecht einfach abschreckend. Ich finde es trotzdem erschreckend, dass ich von denen so ein linkes Bild hatte
@karl Das liegt aber auch in dem in Deutschland üblichen Verlautbahrungsjournalismus, der ja kein echter Journalismus ist und nach z. B. Bernays als Propaganda bezeichnet wird.
Man wird in der deutschen Mainstream Presse eben selten damit konfrontiert, was Parteien tatsächlich machen - wie sie Abstimmen, welche Anträge sie einbringen, usw., sondern immer nur Pressestatements abgeschrieben.
Allein schon dieses Thema, dass SPD und Grüne im Wahlkampf immer wieder behaupten, für eine ...
@karl ... Vermögens-, Erbschafts- Ubergewinnsteuer, usw. zu sein, im Bundestag aber immer dagegen stimmen und Parteispenden von der Deutschen Vermögensberatung AG annehmen. Journalismus wäre es eben das aufzuzeigen, dass sie das Gegenteil machen von dem, was sie behaupten. Das passiert aber nicht, daher ist auch verstandlich, dass Leute ein verzehrtes Bild dieser Parteien haben.
Ich merke an den Kommentaren, die ich so erhalte, wenn ich die Grünen kritisiere, dass sich das so in zwei Lager ...
@karl ... spaltet. Einerseits sind da diese sektenähnlichen Verschwörungsideologen, die meist auch übelst rassistisch und nationalistisch sind, die Grünen als ihre heilugen Fuhrer auserkoren haben und ihnen blind hinterherrennen.
Da sind aber auch Leute, wo man merkt, dass sie bestimmte Dinge nicht mitbekommen haben und die auch offen für Argumente sind.
Daher denke ich braucht es zwei Sachen.
1. Medien, die besseren Journalismus machen pushen.
2. Eine linke Medienkritik, um überhaupt ...
@karl ... erstmal ein Problembewusstsein zu schaffen. Da reden wir ja über Systemlogiken wie z. B. dass auch Medienhäuser Konzerne sind, deren Eigentümer keine Lust haben, ihren angestellten Journalisten/innen höhere Löhne zu zahlen oder dass sie intern extrem klassistisch sind und auf den Chefposten in der Regel Wohlstandskinder sitzen, weil die z. B. bei Bewerbungsprozessen bevorteilt werden.