@LeelaTorres Wir betreiben sein 25 Jahren einen Online-Dienst, Zuelgruppe sind Unternehmen. Dort werden auch solche Daten erfasst (für die Kommunikation). Es war als Anrede immer nur "Herr" oder "Frau" möglich (wir benutzen die förmliche Sprache, also sowas wie "Sehr geehrter Herr"/"Sehr geehrte Frau").
Nun wissen wir, dass wir User:innen haben, die auf eine förmliche Anrede in Emails bestehen (egal aus welchem Grund, das geht uns nix an). Da wir das Eine beibehalten aber auch das Andere ermöglichen wollten, haben wir jetzt als Anrede-Optionen "Frau", "Herr", und "Keine".
Im letzteren Falle gehen Emails raus mit:
Guten Tag [Vorname] [Nachname]
Ich denke, dass dies eine sehr elegante Lösung war und bin als non-binärer Mensch sehr zufrieden damit.
In einer Anrede-Auswahl "Divers" zu haben finde ich ungeschickt-bis-ignorant, da das eine mit dem anderen nichts zu tun hat.
Mit unserer Lösung haven wir alle vier Möglichkeiten des Geschlechtseintrags in Deutschland abgedeckt, ohne das Geschlecht der Person abgefragt zu erscheinen.