@Real_Tom @BlumeEvolution Andere Bezahl-/Abomodelle wären halt mal gut. Z. B. das man einfach pro Artikel zahlen kann.
@Real_Tom @BlumeEvolution Andere Bezahl-/Abomodelle wären halt mal gut. Z. B. das man einfach pro Artikel zahlen kann.
Arbeit will bezahlt werden, ganz klar. Ich arbeite auch nicht für einen feucht-warmen Händedruck meines Chefs.
Ich habe einige Medien im Abo, doch meine Mittel sind wie bei den meisten Menschen begrenzt.
Klasse fände ich es es, wenn man nicht immer ein Abo abschließen müsste, sondern einzelne Artikel kaufen könnte. Das ist ein Angebot, das definitiv fehlt.
Danke, dass Sie eine Lanze für bezahlte journalistische Leistungen brechen.
Bin selbst freiberuflich als Journalist tätig und bekomme seit einiger Zeit hautnah mit, wie Gratismentalität zu sinkenden Redaktionsbugdets und damit logischerweise zu weniger Qualität und Recherchetiefe führt.
Die Folge: Schlechte Perspektiven für den Nachwuchs, immer mehr Clickbait + KI-Schrott, wachsende Selbstausbeutung.
Das ist eine schwierige Frage. Was ist Gratis und behält reiner Bezahl-Journalismus nicht Informationen vor, gerade ggü. sozial Schwachen?
Gibt es vielleicht auch zu viel Journalisten und ist dies eine Ursache?
Man sollte sich auch einmal selbst hinterfragen. Denn 5Euro hier oder 1Euro je Artikel das können sich die Allerwenigsten leisten.
Den Menschen mit niedrigem Einkommen ist nicht geholfen, wenn sich Grethi und Plethi ihre Medieninhalte zusammenschnorren.
Dass es zu viele Journalisten geben soll, finde ich eine steile These. Ist Ihnen eine Medienoligarchie mit wenigen gleichgeschalteten Akteuren lieber? Man muss sich auch die Frage gefallen lassen, was einem journalistische Vielfalt wert ist.
Das finde ich etwas kurzsichtig und auch leicht arrogant. Ich bin gezwungen mir meine Informationen aus dem Netz zusammen zu saugen, weil fachlich weit gestrickt und selten, bis fast nie, auf einem Punkt.
Ich spende hin und wieder auch aber wenn ich für alles was geschrieben wird zahlen müsste ... dann kann ich auch gleich abschalten.
Nein, das ist nicht arrogant. Journalismus ist ein Beruf und kein Hobby. Wer recherchiert und schreibt, kann dafür Geld verlangen wie jeder andere Dienstleister oder Handwerker auch.
Es gibt übrigens den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der seine Journalisten einigermaßen fair entlohnt und dessen Angebot bei niedrigem Einkommen dank GEZ-Befreiung gratis ist.
Aber eine Zeitung oder Zeitschrift kann als Gratismedium nur überleben, wenn sie PR-finanziert ist.
@Real_Tom @BlumeEvolution Andere Bezahl-/Abomodelle wären halt mal gut. Z. B. das man einfach pro Artikel zahlen kann.
Sehr gerne. Ich habe als Jugendlicher #Zeitung ausgetragen & bin bis heute mehrfacher Abonnent & Käufer. Aus meiner Sicht ist guter #Journalismus sehr wertvoll! Habe ggü. der Jüdischen Allgemeinen schon 2022 formuliert:
»Wenn ein Mediensystem kaputt ist, stürzt die Demokratie ab.«
Und im Podcast-Dialog mit @praesolgka machte ich mich für die Anerkennung der #Publikative stark, ohne die es keine #Republik geben kann. https://www.juedische-allgemeine.de/politik/die-desinformierer/
@BlumeEvolution @Real_Tom @praesolgka »Wenn ein Mediensystem kaputt ist, stürzt die Demokratie ab.«
Ja, so sehe ich das auch, aber in meiner Situation sind z. B. ~25 Euro für "Die Zeit"/Monat einfach zu viel, ich muss Prioritäten setzen. Ist schade weil ich dort oft Artikel sehe, die ich gerne lesen würde und einzeln auch bezahlen würde. Als jemand mit wenig Geld ist man irgendwie von der, wie soll man sagen, Demokratiebildung? ausgeschlossen. Bleibt nur so ein Müll wie Focus 🤷♂️
@warzazel @BlumeEvolution @Real_Tom @praesolgka Leider gibt es auch nicht alle Zeitungen über Bibliotheken, für Menschen, die sich keine 100e Euro für Abos leisten können. Und diese 100e Euro kommen schnell zusammen, wer sich breit informieren will.
@energisch_ @BlumeEvolution @Real_Tom @praesolgka Das mit den Bibliotheken wusste ich gar nicht. Muss ich mich mal schlau machen, danke 👍🏻
@BlumeEvolution ist für mich mit ein Grund die Lokalzeitung zu abonnieren, die mir eigentlich zu oft konservativ und wirtschaftsliberal als „normal“ verkaufen will.
Welche Aufgaben haben Informationsmedien? Ich meine als dialogischer Monist, dass sie uns verschiedene & auch überraschende Perspektiven auf die reale Welt eröffnen sollen. Wer #Medien nur bzw. nur noch danach wählt, sich in der eigenen Weltanschauung und den entsprechenden Feindbildern bestätigen zu lassen, landet via negativer #Mimesis unweigerlich im feindseligen #Dualismus.
Diese #ZEIT war ihren Preis & Aufmerksamkeit wert! Sehr! 🙏 (2/2) #Medien #Dialog #Monismus https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/warum-der-dialogische-monismus-mehr-als-ein-anti-dualismus-dualismus/
@BlumeEvolution
Obwohl es für mich nicht die "Bezahlmedien" sind, die mir so auf den Zeiger gehen. Ich bin auch schon seit längerem ein Fan von "wer Arbeit reingesteckt hat, soll auch dafür be-/entlohnt werden". So habe ich das schon lange mit Software gehandhabt, als um mich herum "jeder" seinen PC noch mit sog. Raubkopien versorgte.
Inzwischen habe ich ein paar Medien im Abo und dazu ein Sammelpass für ein paar andere Medien. Mich bringt aber jedesmal diese "Abo oder deine Daten" Auswahl 1/2
@BlumeEvolution
... auf die Palme. Ja, einiges wird über Werbung finanziert. Ok! Aber wozu müssen die mich dann ausspionieren? Wenn ich das wöchentl. Käseblatt aus dem Briefkasten hole muss ich auch nicht jemanden in die Wohnung lassen und alles zeigen! 😱
Und dann hast du mal alles zugelassen und nach ein paar Zeilen kommt dann "das ist aber ein +... Angebot, ätsch!" 🤬
...und was ich hier schon desöfteren erlebt habe: Es kommt ein "Geschenk-Link" und trotzdem darfst du deine Daten liefern! 🤮2/2
@BlumeEvolution
P. S.: Wobei ich das hier schon recht strange finde, dann gesagt zu bekommen "ja aber ist doch umsonst", als wenn meine Daten keine Bezahlung wären. 🤦🏼♂️😱
Momente, in denen ich mal wieder an der Intelligenz des Homo sapiens zweifle! 😜
Geld machen und die wettbewerbsbedingt-konfuse Symptomatik pflegen, was alle daraus resultierenden Dummheiten meint.