„Kriege verstehen – und was man gegen sie tun kann“
München bekommt ja demnächst wieder eine „Sicherheitskonferenz“ der Aufrüster, aber:
40. Jahrestagung der Gesellschaft für Psychohistorie und Politische Psychologie e.V. – 27.-28. Juni 2026 – online
„Steht der „Albtraum der Geschichte“ mit der ungeheuerlichen Gewalt in den gesellschaftlichen Strukturen und der Aufeinanderfolge von Kriegen in einer Wechselwirkung mit den ebenso ungeheuerlichen Gewaltaspekten in den Eltern-Kind-Beziehungen im Verlaufe der Geschichte, also dem „Albtraum der Geschichte der Kindheit“, wie er im Rahmen der Psychohistorie in den letzten Jahrzehnten erforscht worden ist?“
https://psychohistorie.de/tagungen/
psychohistorie.deGesellschaft für Psychohistorie und Politische Psychologie | Tagungen
vom 13. bis 15. Februar 2026 findet die Münchener Sicherheitskonferenz im Hotel Bayrischer Hof statt.
Dr. Inga Blum, internationale Co-Präsidentin der IPPNW, wird in diesem Jahr als Beobachterin im Rahmen der Initiative „Münchener Sicherheitskonferenz verändern“ an der Konferenz teilnehmen, um Gespräche mit Entscheidungsträger*innen zu führen.
https://securityconference.org/
Was sagt uns das, wenn auf einer sogenannten Sicherheitskonferenz vornehmlich über „Tiefe Mobilisierung“[1] diskutiert werden wird und über mehr Geld für Großwaffen, was beides unvereinbar ist mit der geostrategischen Situation Deutschlands nach Ende des Kalten Krieges und Beginn des Postnationalen Neofeudalismus[2], statt Zivilschutz, resiliente Infrastruktur und digitale Fitness (danke @dvg) zur Priorität zu machen?
Gekaperte Diskurse.
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1: durch Wehrpflicht
2: Oligarchen-Netzwerke diesdas fragt @jakob
Die Internationale Münchner Friedenskonferenz
Wie bereits in den vergangenen Jahren unterstützt die IPPNW als zivilgesellschaftlichen Gegenentwurf zum Treffen der Sicherheitspolitiker*innen die Internationale Friedenskonferenz (Link: https://friedenskonferenz.info/ ) in München, die sich
mit Alternativen zu militärischen Lösungen auseinander setzt und ihren Fokus auf Abrüstung, Klimagerechtigkeit und Menschenrechte legt.
Das Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz (#antisiko) ruft am 14. Februar 2026 zu einer Demonstration [PDF] (Link: https://www.sicherheitskonferenz.de/Siko2026/Aufruf-SiKo-Proteste-2026.pdf) unter dem Motto „Stoppen wir den Rüstungswahnsinn“ auf.
IPPNW-Treffpunkt: 13 Uhr vor Hugendubel im Stachus-Rondell. Ebenfalls auf der Sicherheitskonferenz sollen die Postkarten der Aktion „Eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker“ ippnw.de/frieden/artikel/de/eine-zukunft-in-frieden-nicht-im-b.html
übergeben werden.
Der Aufruf an den Verteidigungsminister kann noch bis 12. Februar online unterzeichnet werden friedenskooperative.de/aktion/postkartenaktion-gegen-mittelstreckenwaffen-in-europa
Die Internationale Münchner Friedenskonferenz (die für die Großdemo gegen die sog. „Sicherheitskonferenz“ den Samstagnachmittag selbstverständlich ausspart), findet erstmals im „Salesianum“ in Haidhausen statt. Das ist eine römisch-katholische Einrichtung, die engagierte Jugendarbeit, insbesondere für Auszubildende leistet:
https://www.salesianum.de/
Im Gebäudekomplex befindet sich auch ein Jugendgästehaus, in dem man günstige Übernachtungen und Verpflegung nach Wunsch buchen kann: salesianum.de/Unsere-Angebote/Jugendgaestehaus (Und man darf das Hallenbad nutzen.)
Zu Fuß braucht man etwa 5 Minuten vom S-Bahnhof Rosenheimer Platz: jugendgaestehaus-muenchen.com/Service/Lage-Anfahrt