Ich bin ja selbst Teil der Community und kenne die Type, die dann bei solchen Events da sitzt. Nichts daran ist abschätzig — es ist einfach nur eine Zustandsbeschreibung. Schau dir nur mal die Bühne nach dem MUK-Vortrag an. (3/4)
Und wenn du die Bezeichnung gut findest trotz dessen, dass dir die beiden Assoziationen dazu bewusst sind, dann bestätigst du alles das — dass sich nicht ausreichend Gedanken dazu gemacht wurden, wie man sowas mit den vorhandenen Mitteln hätte besser machen können. (4/4)
@kc Ich glaube auch hier muss man differenzieren. Ich finde, wie eingangs ausführlich geschrieben, die Formulierung "Digitaler Unabhängigkeitstag" gut, ja. Ich finde das ist deskriptiv und – anders als du – finde ich das auch nicht negativ konnotiert oder unrechtmäßig entlehnt. Wo in der Bezeichnung "Unabhängigkeitstag" das negative steckt erschließt sich mir nicht. (1/2)
@kc Und zu der Domain habe ich ja schon gesagt, dass ich die ungünstig gewählt finde. Auf der anderen Seite bin ich mir aber auch ziemlich sicher, dass es nicht die Absicht war, dass sich das D-Day nennt. Man kann es ja genauso englisch D-I-Day (wie intendiert) sprechen.
Zumal es ja wirklich nur die Domain ist. Der Tag an sich heißt ja DID oder DUT.
Ich fänd's gut die bei Gelegenheit zu wechseln. Aber das Maß der Problematisierung halte ich für vermessen. (2/2)
@kc Mal davon abgesehen, dass sich mir entzieht wie zu sagen, dass da Menschen in miefigen Räumen Dinge mensplainen nicht abschätzig ist...
Auch hier darf ich einmal auf die Hacker:innen-Ethik verweisen. Inwiefern ist der Schritt "Schau dir [...] die Bühne [...] an" zu "mensplainen" deiner Meinung nach vertretbar? Du machst da eine recht harsche Vorverurteilung basierend darauf, wie die Menschen auf der Bühne aussehen. Was ja genau das verhalten ist, was ich in meiner Antwort kritisiert habe.