3/ Heute die Gegenposition auf den Meinungsseiten der @tazgetroete.
„ #SocialMedia mit #Zigaretten oder #Alkohol und zu vergleichen, ist unsinnig, denn jede einzelne Zigarette ist komplett verzichtbar und noch dazu gesundheitsschädlich.“
Äh? Social Media ist (für kleine Kinder und leider nicht nur für die) auch gesundheitsschädlich. Darum geht es ja gerade. Und wenn sie sich angucken, was unter 14jährige so machen, würde ich auch sagen, dass das verzichtbar ist und die lieber mit ihren Kumpels* rausgehen sollten oder in nen Sportclub.
„Laut der UN-Kinderrechtskonvention haben Kinder ein Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit sowie auf Zugang zu Medien.“
Sie können sich ungehindert informieren. Sie können auch ihre Meinung frei äußern.
Mein Gott, was waren wir ohne #tiktok alle in unseren Rechten beschränkt.
„Kinder haben ohnehin wenig Macht, weil sie an Wahlen nicht teilnehmen dürfen. Sie systematisch von sozialen Medien und damit vom gesellschaftlichen Diskurs auszuschließen, entmachtet sie zusätzlich.“
Boa, was ist das denn? 13jährige diskutieren über Pazifismus, Abtreibung, Wohnungsprobleme? Das glaube ich irgendwie nicht. Die beschäftigen sich eher mit #ChillyChallenge und Mentos in Cola.
„Es gibt tausend Möglichkeiten, um Kinder vor den Plattformen zu schützen. Ein Verbot gehört nicht dazu.“
Doch. Die Autorin findet die Möglichkeit nur nicht gut. (Das nur als rein formale Anmerkung.)