Schönen guten Abend aus dem Berliner Untergrund!
Heute ist der letzte Betriebstag der U4 vor der Notsanierung an den zwei unterirdischen Ebenen im Komplex U Nollendorfplatz. Da dort die Decke langsam in Einzelteilen runterkommt, wird dort ab morgen bis Mai gebaut. Die U1 und U3 werden geteilt, die U4 gänzlich eingestellt (immerhin mit SEV!).
Grund genug, heute die kürzeste U-Bahn-Linie Berlins nochmal zu beehren. Inzwischen fahren hier Vier-Wagen-Züge der Baureihe IK.
Die U4 wurde seinerzeit als kommunale U-Bahn der damals noch eigenständigen Stadt Charlottenburg gebaut und wurde nie erweitert.
Am südlichen Streckenende hat man sich potentielle Streckenausbauten verbaut, die Kehranlage und Tunnelstutzen musste einer Autobahn weichen. Verkehrsplanung made in Berlin.
Wie viele Stationen in Berlin sind auch jene entlang der U4 ein Hingucker, sind sie doch recht alt, aber durchaus gepflegt.
Außerdem ist diese Linie Berlins einzige voll barrierefreie Linie, alle fünf Stationen sind stufenlos mittels Aufzugsanlagen zugänglich.