#USA: Wie man einen ("echten"?) #Generalstreik über Minnesota hinaus ausweitet: In den Gewerkschaften hat die Strategiedebatte über "Muskelaufbau" am 1. Mai und Labor Day begonnen
https://www.labournet.de/?p=221766
immer wenn gestreikt wird, zerrt der ÖRR Menschen vors Mikrophon, die von zu viel ÖRR-Konsum desorientiert genug sind, um zu sagen wie fehl am Platz der Streik sei – wo doch allgemein bekannt ist, dass in diesem furchtbaren Land viel zu wenig gestreikt wird.
Solidarität mit den Streikenden!
Generaklstreik wann?
#USA: Wie man einen ("echten"?) #Generalstreik über Minnesota hinaus ausweitet: In den Gewerkschaften hat die Strategiedebatte über "Muskelaufbau" am 1. Mai und Labor Day begonnen
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Heute wird deutlich, weshalb die meisten Tankstellen konzerngebundene Franchisefilialen ohne Betriebsräte sind, die überwiegend geringfügig Beschäftigte ausbeuten.
Tankstellenstreiks kämen einem #Generalstreik gleich. 🤷
Unsere Nachbarn in Minneapolis oder: Was ich gesehen habe, als ich dort war
Vieles, was du über Minneapolis wissen musst, findest du auf dem George Floyd Square. Schöne Statuen von riesigen Stahlfäusten ragen aus dem Pflaster und werden von den roten, schwarzen und grünen Flaggen des Panafrikanismus gekrönt. Gedenk-Graffitis bedecken jede sichtbare Fläche. Die Bushaltestelle wurde zu einem kostenlosen Laden umfunktioniert, in dem Kleidung für jedermann zum Mitnehmen hängt. Die Stadt plant, den Bereich in eine offizielle Gedenkstätte umzuwandeln, aber das ist er bereits seit Jahren.
Die Menschen erreichen etwas, und die Regierungen bemühen sich, aufzuholen. So ist es überall.
Aber gerade Minneapolis weiß, was es bedeutet, der Toten zu gedenken. Die Stadt weiß, dass man im Gedenken an Menschen und für die Erinnerung an Menschen kämpft.
Ich habe letzte Woche vier Nächte und drei Tage in Minneapolis verbracht, um über die Netzwerke für schnelle Hilfe und gegenseitige Unterstützung zu berichten, an denen anscheinend die ganze Stadt beteiligt ist. Ich habe mich mit meinem Kollegen James Stout (vom Podcast It Could Happen Here) getroffen und war froh, mit einem erfahrenen Konfliktjournalisten zusammenzuarbeiten.
Wir verbrachten unsere wachen Stunden damit, mit so vielen Menschen wie möglich zu sprechen und herauszufinden, wie wir mit der Kälte umgehen sollten. Es war so kalt, dass der Schlüssel meines Trucks in der Tür nicht mehr funktionierte und ich ihn unverschlossen lassen musste. Es war so kalt, dass die brandneue Autobatterie meinen Motor nicht mehr anspringen ließ und wir die Batterie einmal über Nacht hereinholen mussten. Es war so kalt, dass meine Scheibenwischerflüssigkeit bei -20 Grad gefror. Es war so kalt, dass die Hälfte unserer Elektronik nicht funktionierte: James' Audiorecorder und sogar sein Telefon schalteten sich einfach aus.
Aber es war nicht kalt genug, um die Einwohner von Minnesota in ihren Häusern zu halten. Es war nicht so kalt, dass die Menschen nicht zu Zehntausenden oder Hunderttausenden auf die Straße gingen, um an dem #Generalstreik teilzunehmen. Es war nicht so kalt, dass die Leute nicht in ihren Pyjamas und Crocs aus ihren Häusern strömten, als sie draußen Unruhe sahen, um zu sehen, ob sie etwas tun konnten, um ihre Gemeinden vor der #ICE zu schützen. Es war nicht so kalt, dass die Leute sich nicht gegen etwas gewehrt haben, das einer ausländischen Besetzung durch professionelle Entführer gleichkommt. Ich übertreibe nicht, weder was die Kälte, noch was die Pyjamas oder die Entführer angeht.
Die kürzeste Version dessen, was ich gesehen habe, lautet: Ein paar Tausend Bundesbeamte besetzen gerade #Minnesota. Sie sind in #Minneapolis, St. Paul, den Vororten und sogar in einigen kleineren Städten. Niemand will sie dort haben – ich habe noch nie eine Gemeinde gesehen, die so vereint ist wie die Menschen in den Twin Cities.
Die ICE ist dort, um schwarze und braune Menschen zu entführen. Sie machen keinen Hehl aus ihrem #Rassismus – sogar die örtliche Polizei hat sich beschwert, dass alle ihre nicht-weißen Beamten außerhalb ihres Dienstes von Bundesbeamten schikaniert werden. Maskierte, unmarkierte Männer zerren Menschen einfach aus ihren Autos, werfen sie in unmarkierte SUVs und fahren sie weg, oft um ihre Angehörigen nie wiederzusehen. Die Autos der Menschen bleiben auf der Straße zurück, manchmal noch mit laufendem Motor, manchmal noch im Fahrmodus.
Als Reaktion darauf haben sich viele gefährdete Menschen praktisch selbst unter Verschluss genommen. Es gibt Familien, die ihre Häuser nicht verlassen können. Andere Menschen – Freunde, Familienangehörige und Nachbarn – passen auf sie auf. Die Netzwerke, die sich um sie kümmern, sind mit Abstand die größten, am besten organisierten und erfolgreichsten Netzwerke dieser Art, die ich je gesehen habe, und sie sind völlig dezentralisiert. Es gibt keine zentrale Gruppe oder Organisation, die das organisiert. Es sind einfach nur Menschen. Menschen, die sich organisiert haben.
Dieser Kampf hat zwei Seiten: schnelle Reaktion und gegenseitige Hilfe. Netzwerke für schnelle Reaktionen organisieren sich, um Fahrzeuge und Beamte der #Einwanderungsbehörde ICE zu identifizieren und zu verfolgen und Entführungen zu verhindern. Netzwerke für gegenseitige Hilfe organisieren sich, um betroffenen Menschen Essen, medizinische Versorgung, Fahrdienste, Tierarztbesuche, Gesellschaft ... alles, was sie brauchen, zu verschaffen. Das sind zwei getrennte Netzwerke. Die gegenseitige Hilfe ist natürlich geheimnisvoller organisiert, weil sie sich um Leute kümmert, die ihre Häuser nicht verlassen können, ohne entführt zu werden.
Es ist seltsam zu erkennen, dass die Arbeit, die Leute offen machen können, darin besteht, Bundesbeamte zu belästigen, aber die Arbeit, die Leute heimlich machen müssen, darin besteht, Leute zu versorgen.
Teilweise weil es keine zentrale Organisation gibt, ist es schwer, sich ein Bild vom Umfang dieser Netzwerke zu machen, vor allem von den Netzwerken für gegenseitige Hilfe. Mindestens Zehntausende Menschen werden von diesen Netzwerken betreut.
Das Netzwerk für schnelle Hilfe ist etwas sichtbarer. Wenn ein ICE-Fahrzeug gesichtet wird, folgen ihm Leute in Autos, hupen und pfeifen.
Aus der Ferne muss ich zugeben, dass ich skeptisch war, was die Wirksamkeit von Trillerpfeifen und Autohupen angeht. Nach ein paar Tagen vor Ort habe ich keine Zweifel mehr. Ich habe eine Person nach der anderen gefragt: „Funktioniert das?“ Und alle hatten einen traurigen Ausdruck im Gesicht, als sie an jedes Mal dachten, als es ihnen nicht gelungen war, eine Entführung zu verhindern. Aber alle hatten mehrere Entführungen erfolgreich verhindert.
Im Grunde scheinen die ICE-Beamten sich zurückzuziehen, sobald sie in der Unterzahl sind. Sie wissen, dass sie in der Stadt nicht als legitime #Strafverfolgungsbehörde wahrgenommen werden, deshalb arbeiten sie schnell und heimlich. Da Entführungen schnell gehen – oft werden Menschen innerhalb von zwei oder drei Minuten verschleppt –, muss die Reaktion genauso schnell sein. Und es funktioniert, denn wenn die Leute Pfeifen und Autohupen hören, schauen sie sich um. Sie kommen aus ihren Häusern.
(...)
Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrags Our Neighbors in Minneapolis or: What I Saw While I Was There von Margaret Killjoy / @margaret vom 26. Januar 2026
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Heute wird deutlich, weshalb die meisten Tankstellen konzerngebundene Franchisefilialen ohne Betriebsräte sind, die überwiegend geringfügig Beschäftigte ausbeuten.
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„Und wenn es denn "Faulheit" heissen soll, dann sind Deutsche nicht arbeitsfaul - sondern streikfaul!“
#Arbeit #arbeiten #ArbeitsZeit
#faul #Faulheit
#Streik #streiken #StreikZeit
#GeneralStreik
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