#PRÜF! #PRÜF! #PRÜF!
Heute wurde übrigens auch in #Düsseldorf ge#PRÜF|t:
www1.wdr.de/nachrichten/...
Und im Februar dann auch #Berlin als 4. #PRÜF-Demo-Ort neben #Hamburg, #München und der NRW-Landeshauptstadt.
Demo in Düsseldorf fordert Prü...
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Heute wurde übrigens auch in #Düsseldorf ge#PRÜF|t:
www1.wdr.de/nachrichten/...
Und im Februar dann auch #Berlin als 4. #PRÜF-Demo-Ort neben #Hamburg, #München und der NRW-Landeshauptstadt.
Demo in Düsseldorf fordert Prü...
In Berlin wischt man sich vermutlich gerade den Schweiß von der Stirn und atmet auf - und das durchaus zu Recht!
Der Terroranschlag war am frühen Samstagmorgen, bis zur kompletten Wiederherstellung der Stromversorgung sind lediglich (unter Berücksichtigung des Wochenendes, an dem z.B. Firmen nur eingeschränkt erreichbar waren) 2,5 Arbeitstage vergangen (Montag, Dienstag und der halbe Mittwoch); Teile waren bereits am Sonntag wieder versorgt. Ich finde, das ist eine Leistung der beteiligten Versorger, Unternehmen und Mitarbeiter/innen, die auch mal gewürdigt werden sollte. Ohne Reservevorhaltung an Material (z.B. Ersatzstromerzeuger, die aus anderen Bundesländern herangeführt worden sind) und die vielen Ehrenamtlichen wäre das nicht gelungen; auch Zeiten für den Transport müssen ja berücksichtigt werden.
Ich nehme mal ein Beispiel aus einem anderen Bereich, nämlich von der Bahn: die DB Netz hat für den Einsatz bei Brückenschäden „Hilfsbrücken“ in größerer Anzahl in Saarbrücken eingelagert, ist also in Gemeinschaft mit dem THW rasch reaktionsfähig. Aber dennoch: wenn was passiert, müssen Mannschaft und Material alarmiert, an den Einsatzort gebracht und der Einsatz dort vorbereitet werden. 24…36 Stunden sind dann schnell vorbei, bevor die eigentliche Arbeit beginnen kann, hinzu kommt die Aufbau- und Montagezeit.
Ich denke, bei Stromkabeln in der 110 kV-Spannungsebene dürfte das nicht ganz anders sein; hinzu kommt, dass für den Anschluss an das weiter bestehende Kabel Temperaturen von > 15 Grad erforderlich sind. Die Baustelle muss im Winter daher erst eingerichtet, durch Zelte o.ä. einigermaßen abgedichtet und mit Wärmeerzeugern beheizt werden; alles das kostet schon aus physikalisch-technologischen Gründen Zeit.
Wo ich eklatante Mängel aus der Berichterstattung lese, liegt das eher im Bereich der Vorsorgeplanung. Mir scheint, dass es keine Planungen gegeben hat, z.B. das direkt an der Berliner Stadtgrenze dislozierte "Mobile Betreuungsmodul 5000“ (MBM 5000) des DRK anzufordern - man hätte sich vermutlich viel Aufwand sparen können, wenn man dieses eingesetzt hätte. Auch scheint es mir falsch zu sein, dass - Presseberichten zufolge - in Berlin der Einsatz Ehrenamtlicher aus den Hilfsorganisationen erst nach Feststellung der Großschadenslage möglich sein soll, eine Feststellung, die anscheinend erst ca. 36 Stunden nach dem Terroranschlag geschehen ist. Gerade bei Ehrenamtlichen muss gelten, sie möglichst rasch zu alarmieren, selbst wenn ein Einsatz dann evtl. doch wieder „abgeblasen“ werden muss; Ehrenamtliche benötigen nämlich eine gewisse Vorlaufzeit für ihren Einsatz, gerade wenn er überörtlich erfolgen soll und möglicherweise länger als 8…12 Stunden dauern wird. Auch scheinen mir die Planungen Berlins für eine Notfallversorgung der Bevölkerung mit Verpflegung verbesserungsbedürftig zu sein - und auch die Anforderung von Hilfen aus anderen Bundesländern hätte vermutlich rascher geschehen sollen, denn auch hier gelten die für den Einsatz Ehrenamtlicher nötigen Vorlauf- und Marschzeiten in besonderem Maße. Die nrw. Stromversorgungszüge hätten sicherlich auch schon am Sonntag alarmiert und in Marsch gesetzt werden können und wären dann am Montag verfügbar gewesen und nicht erst am Dienstag oder Mittwoch.
Nein, ich denke, die Berliner haben operativ-taktisch und technisch auf der Bauebene insgesamt gut gearbeitet! Probleme, die mich an der Resilienz der Berliner Infrastruktur zweifeln lassen, sehe ich eher im administrativ-organisatorischen und insbesondere im politisch-gesamtverantwortlichen Bereich des Führungssystems. Hier dürfte bei der zuständigen Senatsverwaltung und nicht zuletzt den Verantwortlichen in den Bezirksbehörden inzwischen eine dicke Kladde mit Aufgaben aufgelaufen sein, die nun vorrangig angegangen werden müssen!
#Berlin #Stromausfall #Terroranschlag #Resilienz #Feuerwehr #DRK #Bevölkerungsschutz
In Berlin wischt man sich vermutlich gerade den Schweiß von der Stirn und atmet auf - und das durchaus zu Recht!
Der Terroranschlag war am frühen Samstagmorgen, bis zur kompletten Wiederherstellung der Stromversorgung sind lediglich (unter Berücksichtigung des Wochenendes, an dem z.B. Firmen nur eingeschränkt erreichbar waren) 2,5 Arbeitstage vergangen (Montag, Dienstag und der halbe Mittwoch); Teile waren bereits am Sonntag wieder versorgt. Ich finde, das ist eine Leistung der beteiligten Versorger, Unternehmen und Mitarbeiter/innen, die auch mal gewürdigt werden sollte. Ohne Reservevorhaltung an Material (z.B. Ersatzstromerzeuger, die aus anderen Bundesländern herangeführt worden sind) und die vielen Ehrenamtlichen wäre das nicht gelungen; auch Zeiten für den Transport müssen ja berücksichtigt werden.
Ich nehme mal ein Beispiel aus einem anderen Bereich, nämlich von der Bahn: die DB Netz hat für den Einsatz bei Brückenschäden „Hilfsbrücken“ in größerer Anzahl in Saarbrücken eingelagert, ist also in Gemeinschaft mit dem THW rasch reaktionsfähig. Aber dennoch: wenn was passiert, müssen Mannschaft und Material alarmiert, an den Einsatzort gebracht und der Einsatz dort vorbereitet werden. 24…36 Stunden sind dann schnell vorbei, bevor die eigentliche Arbeit beginnen kann, hinzu kommt die Aufbau- und Montagezeit.
Ich denke, bei Stromkabeln in der 110 kV-Spannungsebene dürfte das nicht ganz anders sein; hinzu kommt, dass für den Anschluss an das weiter bestehende Kabel Temperaturen von > 15 Grad erforderlich sind. Die Baustelle muss im Winter daher erst eingerichtet, durch Zelte o.ä. einigermaßen abgedichtet und mit Wärmeerzeugern beheizt werden; alles das kostet schon aus physikalisch-technologischen Gründen Zeit.
Wo ich eklatante Mängel aus der Berichterstattung lese, liegt das eher im Bereich der Vorsorgeplanung. Mir scheint, dass es keine Planungen gegeben hat, z.B. das direkt an der Berliner Stadtgrenze dislozierte "Mobile Betreuungsmodul 5000“ (MBM 5000) des DRK anzufordern - man hätte sich vermutlich viel Aufwand sparen können, wenn man dieses eingesetzt hätte. Auch scheint es mir falsch zu sein, dass - Presseberichten zufolge - in Berlin der Einsatz Ehrenamtlicher aus den Hilfsorganisationen erst nach Feststellung der Großschadenslage möglich sein soll, eine Feststellung, die anscheinend erst ca. 36 Stunden nach dem Terroranschlag geschehen ist. Gerade bei Ehrenamtlichen muss gelten, sie möglichst rasch zu alarmieren, selbst wenn ein Einsatz dann evtl. doch wieder „abgeblasen“ werden muss; Ehrenamtliche benötigen nämlich eine gewisse Vorlaufzeit für ihren Einsatz, gerade wenn er überörtlich erfolgen soll und möglicherweise länger als 8…12 Stunden dauern wird. Auch scheinen mir die Planungen Berlins für eine Notfallversorgung der Bevölkerung mit Verpflegung verbesserungsbedürftig zu sein - und auch die Anforderung von Hilfen aus anderen Bundesländern hätte vermutlich rascher geschehen sollen, denn auch hier gelten die für den Einsatz Ehrenamtlicher nötigen Vorlauf- und Marschzeiten in besonderem Maße. Die nrw. Stromversorgungszüge hätten sicherlich auch schon am Sonntag alarmiert und in Marsch gesetzt werden können und wären dann am Montag verfügbar gewesen und nicht erst am Dienstag oder Mittwoch.
Nein, ich denke, die Berliner haben operativ-taktisch und technisch auf der Bauebene insgesamt gut gearbeitet! Probleme, die mich an der Resilienz der Berliner Infrastruktur zweifeln lassen, sehe ich eher im administrativ-organisatorischen und insbesondere im politisch-gesamtverantwortlichen Bereich des Führungssystems. Hier dürfte bei der zuständigen Senatsverwaltung und nicht zuletzt den Verantwortlichen in den Bezirksbehörden inzwischen eine dicke Kladde mit Aufgaben aufgelaufen sein, die nun vorrangig angegangen werden müssen!
#Berlin #Stromausfall #Terroranschlag #Resilienz #Feuerwehr #DRK #Bevölkerungsschutz
Gegen Stromausfall helfen keine Überwachungskameras
‚Die Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey nutzt die Notfallsituation in Berlin, um sich mit der Forderung nach mehr Videoüberwachung zu profilieren. Sie will auch „Künstliche Intelligenz“ einsetzen. Doch mehr Kameras helfen nicht, wenn es eigentlich andere Maßnahmen braucht. Ein Kommentar.‘
(engl. below)
Jetzt mit schönerem Flyer von @kneelz@mas.to
Als Teil des Digital Independence Day ( https://di.day ) zeigen wir euch das Fedieverse.
So. 1.2. - Berlin, Trixt0r (nähe Schlesisches Tor, ask a Punk)
Einlass: 15 Uhr
Beginn: 16 Uhr
(rauchfrei)
Wir zeigen euch, was es es für alternative Social Media Plattformen im Fediverse gibt.
Wir geben euch eine kurze allgemeine Einführung ins Fediverse und zeigen euch Mastodon, Pixelfed, Peertube, Gancio, Loops und andere...
Es werden Leute der folgenden Punk/Hardcore/DIY Fediverse Instanzen vor Ort sein:
https://berlin.askapunk.de/
https://punk.photos/
Außerdem zeigen wir euch noch https://punkstodon.de und https://punktube.net und https://fedi.punk.guide
Mehr infos kommt in den nächsten Tagen über https://punx.social/
Bitte verbreitet dieses Event auf Facebook und Instagram, falls ihr dort noch seid!
P.s. ein ähnliches Event findet auch in D'dorf am gleichen Tag statt, Link dann in den Kommentaren
---------------
Now with a new, nicer flyer by @kneelz@mas.to
As part of Digital Independence Day (https://di.day), we're showing you the Fediverse.
Sun. 1st of Feb - Berlin, Trixt0r (near Schlesisches Tor, ask a Punk)
Doors: 3pm
Start: 4pm
(non-smoking environment)
We'll show you what alternative social media platforms are available in the Fediverse.
We'll give you a brief general introduction to the Fediverse and show you Mastodon, Pixelfed, Peertube, Gancio, Loops and others...
People from the following punk/hardcore/DIY Fediverse instances will be there:
https://berlin.askapunk.de
https://punk.photos
We will also show you https://punkstodon.de and https://punktube.net and https://fedi.punk.guide
More information will be available in the next few days at https://punx.social/
Please publish this fyler on Facebook and Instagram, if you are still there!
Thx to @The_Counterforce@kolektiva.social for publishing this picture under creative commons
#punk @punk@fedigroups.social #fediverse #mastodon #Pixelfed #loops #gancio #jointhefediverse #fpm #fedipunkmonth @FediPunkGuide@mastodon.social #didit #diday #dut #Berlin #berlinpunk #punkrock #xberg #schlesi
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Gegen Stromausfall helfen keine Überwachungskameras
Die Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey nutzt die Notfallsituation in Berlin, um sich mit der Forderung nach mehr Videoüberwachung zu profilieren. Sie will auch „Künstliche Intelligenz“ einsetzen. Doch mehr Kameras helfen nicht, wenn es eigentlich andere Maßnahmen braucht. Ein Kommentar.
Nach dem mehrtägigen und noch anhaltenden Stromausfall im Südwesten von Berlin wegen eines Brandanschlags hat die Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) mehr Videoüberwachunggefordert. Offenbar geht sie davon aus, dass mehr Kameras eine sinnvolle Konsequenz aus dem viele tausend Haushalte und Unternehmen betreffenden Krisenfall sein oder einen solchen gar verhindern könnten. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner von der CDU sekundierte eilig.
Giffey kündigt zugleich an, die vermehrte Videoüberwachung durch „Künstliche Intelligenz“ ergänzen zu wollen, etwa zur Wärmeerkennung. Vielleicht hat sie sich Kameras vorgestellt, die Wärmebilder aufzeichnen, unterstützt durch eine Software, die solche Bilder analysiert: eine automatische Menschenerkennung gewissermaßen, die auf magische Weise böse Absichten sichtbar macht.
Nun könnte sich die Wirtschaftssenatorin für die Notfallhilfe und die bessere Versorgung, Unterbringung und Aufklärung von stromlosen frierenden Menschen einsetzen, denn der Stromausfall betrifft auch die Fernwärmeversorgung. Sie könnte sich mehr vorsorgende Gedanken machen, wie künftig bei Katastrophen oder absichtlichen Zerstörungen der Schaden für die betroffenen Menschen und die Wirtschaft minimiert werden kann.
Oder sie kann sich mitten in der Notfallsituation einfallsarm, aber vorhersehbar für mehr Videoüberwachung starkmachen. Schon nach kurzem Nachdenken erscheint das jedoch als keine schlaue Idee. Denn von Stromausfällen sind zumeist auch Kameras und auswertende Computer betroffen. Im Krisengebiet in Berlin waren auch Internet- und Telefonverbindungen gestört.
Videoüberwachung nicht sinnvoll
Videoüberwachung ist nicht geeignet, Anschläge zu erschweren oder gar zu verhindern. Denn die bloße filmende Kamera führt bekanntlich weder zu mehr Sicherheit noch zu mehr Resilienz. Zwar wird zuweilen behauptet, Kameras mit Mustererkennungssoftware könnten Gefährdungssituationen zuverlässig identifizieren oder gar durch ein schnelles Eingreifen nach Alarmierung verhindern. Die Realität sieht aber anders aus: unwissenschaftliche Schönfärberei in Hamburg, auch das Vorzeigebeispiel Mannheim ist keine Erfolgsgeschichte. Es bleiben doch nur Computer, die auf Menschen starren.
Die Sinnhaftigkeit der Forderung nach Videoüberwachung kann also nur darin liegen, bei absichtlichen Sabotagen die Tätersuche zu unterstützen. Allerdings können sich auch nur mäßig begabte Kriminelle sehr leicht unkenntlich machen.
Beim Berliner Stromnetz seien bereits drei Viertel der Leitungen vom Netzbetreiber oder anderen Privaten kameraüberwacht, sagte Giffey. „Was nicht videoüberwacht ist, ist auf öffentlichem Straßenland“. So sei das auch bei der am Samstag sabotierten Kabelbrücke in Berlin, meint die Senatorin. Allerdings wissen ortskundige Berliner, dass dort ein großes Heizkraftwerk an der Wasserkanalseite liegt. Das ist umzäunt und auch bewacht und wäre damit kein öffentliches Straßenland. Und an „gefährdeten Objekten“ ist es ohnehin geltendes Recht, dass Videoüberwachung möglich ist. Denn an solchen „gefährdeten Objekten“ dürfen Bildaufnahmen gemacht und auch aufgezeichnet werden.
Schlechtes Notfallmanagement
Mit fragwürdigen Maßnahmen wie Videoüberwachung kann der Berliner Senat nicht von der Tatsache ablenken, dass die Verwaltung nur ein schlechtes Notfallmanagement zeigte. Die Hilfen seien zu langsam und unvollständig gekommen, der Regierende Bürgermeister hätte sich rar gemacht.
Wer vom Stromausfall betroffen ist, dem nützt eben kein Bild eines Täters, der bei einer Sabotage gefilmt wird. Natürlich muss nach dem Ende der Krisensituation die Tätersuche priorisiert werden. Aber eine große Krise mit vielen betroffenen Menschen verlangt erstmal nach gut organisierter Hilfe und Notfallmaßnahmen, danach nach sinnvoller und bezahlbarer Vorsorge, zumal nicht nur Absicht, sondern auch Katastrophen und Unfälle ein ebenso großes Schadensbild erzeugen könnten.
Politiker neigen dazu, sich in Krisensituationen mit „Gummistiefel-Fotos“ und starken und einfachen Forderungen profilieren zu wollen. Genau das macht Giffey hier. Und eine Großkrise mit Stromausfall bei zehntausenden Haushalten bietet sich für ehrgeizige Politiker einfach an, selbst wenn die Forderung nicht so recht ins eigene Ressort passt und keinen Sinn ergibt. Videoüberwachung, gar mit „Künstlicher Intelligenz“, klingt aber immerhin modern. Bezahlbarer Bevölkerungsschutz und Krisenvorsorge sind hingegen die dicken Bretter, die eigentlich zu bohren wären.
Die halbe Stadt nun kameraüberwachen zu wollen, ist allerdings gar nichts Neues. Denn zur Wahrheit gehört, dass die Berliner Koalition ohnehin seit dem Sommer plant, die Anzahl der festinstallierten Videoüberwachungskameras dauerhaft auszubauen. Auch die automatische Verhaltenserkennung mit „Künstlicher Intelligenz“ war in dem Plan zur Ausweitung der Polizeibefugnisse schon enthalten.
Aktionismus statt solide Politik hat in Berlin eben Tradition. Wie sagte Joseph Weizenbaum so treffend: „Früher hat man dem Computer ein Problem übergeben, wenn man es verstanden hatte, heute ist es andersrum.“
Constanze Kurz ist promovierte Informatikerin, Autorin und Herausgeberin von Büchern, zuletzt Cyberwar. Ihre Kolumne „Aus dem Maschinenraum“ erschien von 2010 bis 2019 im Feuilleton der FAZ. Sie lebt in Berlin und ist ehrenamtlich Sprecherin des Chaos Computer Clubs. Sie war Sachverständige der Enquête-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Bundestags. Sie erhielt den Toleranz-Preis für Zivilcourage und die Theodor-Heuss-Medaille. Kontakt: E-Mail (OpenPGP). Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.
Über Constanze Kurz - netzpolitik:
Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.
Constanze Kurz & das Happy End im Überwachungszeitalter - Jung & Naiv: Folge 106
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War klar
Berliner Senat setzt nach Stromanschlag auf mehr Videoüberwachung mit „KI“. Wegner (CDU) will das „schnell machen“
Gegen Stromausfall helfen keine Überwachungskameras
‚Die Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey nutzt die Notfallsituation in Berlin, um sich mit der Forderung nach mehr Videoüberwachung zu profilieren. Sie will auch „Künstliche Intelligenz“ einsetzen. Doch mehr Kameras helfen nicht, wenn es eigentlich andere Maßnahmen braucht. Ein Kommentar.‘
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War klar
Berliner Senat setzt nach Stromanschlag auf mehr Videoüberwachung mit „KI“. Wegner (CDU) will das „schnell machen“
#RespectCyclists #Fahrraddemo am 7.1.2026
👉️ Alle weiteren Infos dazu gibt's hier:
https://respect-cyclists.de/RC2601
New Year, Same Shit:
Zur #Neujahrsfahrt statten wir der #LehrterStraße in #Tiergarten einen Besuch ab!
👉️ 17:30 Falkplatz - 18:15 Abfahrt
👉️ ZK: 18:40 Lehrterstraße / Eingang Poststadion
#Berlin #VisionZero #Schulwegsicherheit #Flächengerechtigkeit #Verkehrswende #b0701
@fedibikes@soc.schuerz.at
@ADFC_Berlin@mastodon.social
@CCitiesOrg@verkehrswende.social
@VCDNordost@verkehrswende.social
@berlinautofrei@chaos.social
❄️#Vorsicht #Glättegefahr!❄️
❄️Passt bei An- und Rückfahrt auf euch auf!❄️
Bildet #Fahrgemeinschaften und fahrt zusammen auf der Fahrbahn, wenn der Radweg nicht geräumt ist!
#BildetFahrradbanden #b0107 #NobodyKehrs
War klar
Berliner Senat setzt nach Stromanschlag auf mehr Videoüberwachung mit „KI“. Wegner (CDU) will das „schnell machen“
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Zweifel an Täterschaft.
Der Anschalg auf das Stromnetz in # Berlin hat für rund 45.000 Berliner Haushalte dramatische Folgen gehabt. Ein Bekennerschreiben wurde von den Ermittlungsbehörden als authentisch bezeichnet. In dem Schreiben bekennt sich die (linksextremistische) # Vulkangruppe. Es gibt aber Zweifel.
Neben dem menschlichen Leid, den der Anschlag verursacht hat, hat er aber auch gesellschaftliche Folgen. Wir wissen ja schon länger, dass Russland einen asymetrischen Krieg gegen Deutschland führt und mit allen Mitteln versucht, unsere Gesellschaft zu spalten. Ein solcher Anschlag von einer linken Gruppierung fördert diese Spaltung. Bundesinnenminister Dobrindt nutze den Fall beispielsweise dazu um sich mit folgenden Worten zitieren zu lassen: „Der Linksterrorismus ist mit steigender Intensität in Deutschland zurück.“ Von # Dobrindt weiß man, dass er eine ganz eigene Agenda zum Thema Rechtspopulismus verfolgt.
Die tagesschau erwähnte gestern, dass die Täterschaft noch nicht sicher festgestellt werden konnte:
Nach Einschätzung der Bundesregierung ist noch nicht sicher, wer hinter dem mutmaßlichen Anschlag steckt. Eine linksextremistische Motivation sei naheliegend, aber die Ermittlungen liefen noch, sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums.
Aktuell sind zwei Artikel online, die bei dem Anschlag von einer False-Flag-Operation ausgehen. Zumindest ein Artikel bezieht sich dabei auf ein Statement von Anonymous Deutschland.
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