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Digital bezahlen mit Wero

Mit Wero gibt eine europäische Alternative zum Bezahlen mit PayPal, die sich rasant verbreitet. Das ist noch viel zu unbekannt, wie ich finde.
kaffeeringe.de

Mit Wero gibt eine euro­päi­sche Alter­na­ti­ve zum Bezah­len mit Pay­Pal, die sich rasant ver­brei­tet. Das ist noch viel zu unbe­kannt, wie ich finde.

Seit 2024 bau­en Spar­kas­sen und Ban­ken in Deutsch­land, Frank­reich und den BeNe­Lux-Staa­ten eine digi­ta­les Bezahl­sys­tem auf, mit dem man zunächst nur Geld von Per­son zu Per­son über­tra­gen konn­te. Seit Kur­zem kann man damit auch Online bezah­len. Even­tim war wohl der ers­te Dienst­leis­ter, der Zah­lun­gen mit Wero akzep­tiert. 150 wei­te­re Shops sol­len in den Start­lö­chern ste­hen. Ab nächs­tem Jahr soll dann auch das Bezah­len vor Ort mög­lich sein. Ein erstaun­li­ches Tem­po für eine euro­päi­sche Lösung, wie ich finde. 

Wero funktioniert einfach!

In Deutsch­land betei­li­gen sich bis­her die Spar­kas­sen und die Volks- und Raiff­ei­sen-Ban­ken, die Post­bank, die ING- und die GLS-Bank und eini­ge wei­te­re. Wer dort ein Kon­to hat, kann sich die Wero-Funk­ti­on ein­fach in sei­ner Ban­king-App frei­schal­ten. Ich weiß nicht mehr so genau, wie das bei mir ging. Es war aber nicht mehr als ein- oder zwei­mal TANs ein­zu­ge­ben. Anlei­tun­gen für die ver­schie­de­nen Geld­häu­ser gibt es auf der Web­site von Wero unter „Jetzt Wero akti­vie­ren“. Dabei ver­knüpft man dann die Han­dy­num­mer und die E‑Mail-Adres­se mit der Banking-App. 

Danach kann man ande­ren Wero-Kun­den ein­fach Geld über deren Han­dy­num­mer oder E‑Mail-Adres­se über­wei­sen – so wie es auch bei Pay­Pal geht. Mei­ne Ban­king-App ergänzt bei der Suche die Kon­tak­te aus mei­nem Adress­buch, so dass schnel­le Über­wei­sun­gen an Freun­de super schnell gehen. Und das direkt vom eige­nen Kon­to, bei der Spar­kas­se mei­nes Ver­trau­ens. Bis­her bin ich aller­dings erst zwei­mal dazu gekom­men, Freun­den einen klei­nen Betrag zu schi­cken, den sie mir vor­her aus­ge­legt hatten. 

Die Bezahl­funk­ti­on habe ich noch nicht getes­tet. Da aber auch Cewe dabei ist, und ich vor Weih­nach­ten noch ein Foto­buch bas­teln wer­de, kom­me ich in die­sem Jahr noch dazu. 

Wäh­rend die Bedie­nung für die Nut­zen­den so prak­tisch wie Pay­Pal ist, hat Wero für die Händ­ler den Vor­teil, dass die Gebüh­ren nur ein Vier­tel von denen des US-Kon­kur­ren­ten betra­gen. Tat­säch­lich lie­gen die Gebüh­ren für Wero für die Händ­ler sogar unter denen für Debit- und Kre­dit­kar­ten. Die pro­fi­tie­ren also auch davon. 

Leg los!

Da Wero nichts kos­tet und auf dem Han­dy kein Brot frisst, kannst Du die Funk­ti­on ein­fach akti­vie­ren. Dann hast Du es bereit, wenn sich die Gele­gen­heit ergibt. 

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