@heiseonline
Klar, wenn Erwachsene Eltern, Vereine und Regierungen in "Eigenverantwortung" Crack- oder Heroinabhängig sind, dann ist das eben "das Normal" und man kann Kinder nur durch (noch mehr) Überwachung und Verbote schützen - oder auch nicht. …
Man könnte aber auch die Dealer - äh - Plattform-Betreiber in die Verantwortung nehmen und an den europäischen Gesetzen und Grundwerten messen.
Keine asozialen Hetzwerke, sondern entgiftete Plattformen ohne Tracking, ohne personalisierte Werbung, ohne Doomscrolling, FakeNews und HateSpeech, ohne den Glauben an Influencer und das schnelle Geld. Und dann mit Medienkompetenz. …
Wie wäre es statt toxischen und widerrechtlichen Plattformen mit sicheren und konstruktiven Online-Orten? Zum Diskurs, zum Lernen, zum wertschätzendem Austausch?
Ach ja, geht leider nicht. Reichweite, Follower, Kapitalismus und MAGA.
Verstehe.
Na, dann doch verbieten und blockieren. Aber nicht für unter 14-jährige, sondern für 14-99-jährige.