Konsum ist der Versuch, Verbindung zu spüren, ohne sie zu vollenden.
Im Augenblick der Befriedigung antwortet etwas –
doch noch bevor Stille eintreten kann, greift das Begehren schon wieder zu.
Energie schließt sich nicht; sie bleibt gespannt im Kreislauf,
als Echo des Unbeendeten.
Was konsumiert wird, ruft nach Wiederholung,
weil das Verlangen nicht vergeht, sondern sich neu verkleidet.