Rosa Parks – Sie weigerte sich, ihren Platz im Bus aufzugeben, und wurde zu einer Ikone der Bürgerrechtsbewegung
»Jeder Mensch sollte sein Leben als Vorbild für andere leben.« Rosa Parks
Montgomery, Alabama, in den 1950ern: Seit Jahrzehnten kämpft Rosa Parks für die Bürgerrechte Schwarzer Menschen, doch immer wieder scheitert sie an dem brutalen rassistischen System der USA. Auch wenn Rosa nur noch wenig Hoffnung auf Veränderung hat, ist ihr Widerstand ungebrochen. Als sie am 1. Dezember 1955 in einen Bus steigt, ahnt sie nicht, dass sie damit die Welt verändern wird. Rosas Weigerung, ihren Platz für einen Weißen zu räumen, wird endlich die Bewegung auslösen, für die sie und ihre Verbündeten all die Jahre gekämpft haben. Es ist der Beginn einer Revolution.
Patricia Eckermann und James A. Sullivan über die Ikone der US-Bürgerrechtsbewegung Rosa Parks (1913–2005), ein Vorbild bis heute:
Rassismus und Frauenfeindlichkeit gewinnen wieder an Boden. Wie gehen wir mit diesen Rückschlägen um? Wie wirken wir der Erschöpfung entgegen? Die Antworten finden wir bei Rosa Parks. Denn ihre Bedeutung besteht nicht in dem vermeintlich einfachen Akt des Widerstands, sondern in ihrem lebenslangen Einsatz dafür, allen Rückschlägen zum Trotz, mit Beharrlichkeit die Verhältnisse zu verändern.
Die Welt stand auf, als Rosa Parks sitzen blieb.