Und doch betrete ich Augenarztpraxen, in denen man genau so tut, als wäre ich ein ungelöstes Rätsel. Ich komme meist nur, um ein Rezept für ein blindentechnisches Hilfsmittel abzuholen. Keine Hoffnung, keine Erwartung auf Verbesserung. Nur Bürokratie. Und trotzdem beginnt fast immer dasselbe Ritual: Tropfen zur Pupillenerweiterung. Grelles Licht, das schmerzt. Untersuchungen, deren Sinn niemand erklärt. Ärger, weil ich nicht „richtig mitmache“. (3/9)